Rund um die Fusion – Informationen und Berichte

Auszug aus dem Pfarrbrief Nr. 3

Liebe Gemeindemitglieder,

nach unserer letzten gemeinsamen Info-Sitzung am 28.02.2024 mit allen Gremien aus der Pfarreiengemeinschaft Uchtelfangen, möchte ich Ihnen detailliertere Informationen zur bevorstehenden Fusion geben.

Die Gremien aus Humes, Wiesbach, Wustweiler und Uchtelfangen haben nicht nur die Aufgabe einen gemeinsamen Namen für die neue Pfarrei zu finden, sondern auch die Struktur des neuen Gremiums zu definieren. Dabei wird diskutiert, ob ein Pfarrgemeinderat, und somit auch ein Verwaltungsrat, oder ein Kirchengemeinderat gewählt werden soll. Diese Entscheidung wird in den nächsten Sitzungen getroffen.

Die Fusion erfolgt zum 01.01.2025 und es stehen zwei Alternativen zur Auswahl: Entweder finden vier Wochen nach der Gründung Neuwahlen (25./26. Januar 2025) statt oder der bisherige Pfarreienrat (alt) bildet den ersten Pfarrgemeinderat der neu gegründeten Pfarrei und die nächste Wahl erfolgt zum regulären Termin, gegen Ende des Jahres 2025.

Sollte eine Neuwahl nach Gründung der Pfarrei stattfinden, muß der neugewählte Pfarrgemeinderat binnen drei Monate einen Verwaltungsrat wählen. Bis dahin ist der Pfarrer der Verwalter der Kirchengemeinde.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit einen Kirchengemeinderat zu wählen (Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat in einem Gremium), wie wir es bisher in Uchtelfangen, Wiesbach und Wustweiler bereits praktizieren. Dann muß vier Wochen nach Gründung der Pfarrei eine Neuwahl zum Kirchengemeinderat stattfinden.

Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind deutlich spürbar: Die rückläufigen Katholikenzahlen und der spürbare Priestermangel beeinflussen unsere Ressourcen und Möglichkeiten. Deshalb sind wir auf die Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitglieder angewiesen und ermutigen sie, sich in verschiedenen Bereichen wie Lektoren, Kommunionhelfer, Beerdigungsdienst oder Wort-Gottes-Leiter ausbilden zu lassen.

Trotz der Gründung der neuen Pfarrei bleiben die Pfarrpatrone der einzelnen Kirchen erhalten, die Gottesdienstordnung bleibt unverändert und die seelsorgliche Betreuung bleibt gewährleistet. Für sie verändert sich nichts. Die neue Pfarrei wird ein gemeinsames Dach über unseren vier Kirchen sein, mit der gemeinsamen Pfarrkirche in Uchtelfangen. Die Verwaltung wird verschlankt, um mehr Zeit für Seelsorge und pastorale Arbeit zu ermöglichen.

Das Personal der Kirchengemeinde wird 2026 in den Pastoralen Raum Lebach überführt, wobei bestehende Arbeitsverträge übernommen werden. Die GemeindereferentInnen, PastoralreferentenInnen, Kooperatoren und Diakone stehen den Gemeinden weiterhin mit 50% ihrer Arbeitszeit zur Verfügung, während die anderen 50% für die Arbeit auf der Ebene des Pastoralen Raums Lebach vorgesehen sind.

Wir sind uns bewusst, dass diese Veränderungen eine gemeinsame Anstrengung erfordern, um Gottes Wort lebendig zu halten in unserer Pfarrei. Nähere Informationen zu den nächsten Schritten werden folgen.

Ihr

Johannes Schuligen, Pfarrer

Auszug aus dem Pfarrbrief Nr. 2

Liebe Gläubigen,

Wie bereits im Dezember- Pfarrbriefartikel erwähnt, gehen wir nun auf dem Gemeinsamen Weg zur Fusion.

Bischof Ackermann hat, mit seinem Schreiben vom 29. Januar 2024 das Fusionsverfahren eröffnet. So starten wir nun in die Anhörungs- und Vorbereitungsphase in unserer Pfarreiengemeinschaft.

Der Weg der Fusion mehrerer Pfarreien zu einer neuen Pfarrei verläuft in fünf Phasen.

In der Vorlaufphase, die im ersten Halbjahr 2021 deckungsgleich mit der Sondierungsphase ist, steht der Impuls des Bischofs im Mittelpunkt zur Fusion von Pfarreien.

In Absprache/Beratung/Besprechung mit den Gremien beantragt der Pfarrer beim Bischof die Eröffnung des Anhörungsverfahrens. In dieser zweiten Phase bittet der Bischof den Pfarrer und die Gremien, Verantwortliche aus dem Dekanat/priesterlicher Leiter des PastR und den Priesterrat, um Stellungnahmen zur beabsichtigten Fusion.

Mit der Zustimmung des Bischofs zur Einleitung der Fusion beginnt die Vorbereitungsphase.

Die wichtigsten Themen und Fragestellungen werden gesammelt, nach Wichtigkeit sortiert und bearbeitet. Über die bevorstehende Fusion der Pfarreien zu einer neuen Pfarrei wird fortlaufend öffentlich informiert.

Es kommt zur Bekanntgabe und Veröffentlichung des Dekretes zur Errichtung der neuen Pfarrei. Im Vorfeld beraten und entscheiden die Gremien mit dem Pastoralteam den Namen der neuen Pfarrei und informieren den Bischof darüber. Der Pfarrer der neuen Pfarrei wird ernannt und das pastorale Personal beauftragt. Die Vorbereitung für die Wahlen für die neuen Gremien beginnen.

Mit der Gründungsphase startet die neue Pfarrei und Kirchengemeinde. Das unbewegliche und das bewegliche Vermögen, die Verbindlichkeiten und Forderungen

sowie die sonstigen Vermögensgegenstände gehen mit dem im Dekret genannten Errichtungszeitpunkt auf die neue Kirchengemeinde über. Die Beschäftigten der bisherigen Kirchengemeinden sowie der bisherigen Kirchengemeindeverbände gehen in die neue Kirchengemeinde oder in den neuen Kirchengemeindeverband auf Ebene des PastR über. Die Wahl und die Konstituierung der Gremien folgt.

In der fünften und letzten Phase steht die Zeit des Aufbaus der neuen Pfarrei und Kirchengemeinde an. Die Entwicklung der neuen Pfarrei ist in einen Prozess des pastoralen Planens in Zusammenarbeit mit der Leitung des PastR Lebach unter der Berücksichtigung des Rahmenleitbildes eingebettet.                     Quelle Bistum Trier Homepage

Die Gremien der Pfarreiengemeinschaft Uchtelfangen werden sich am 28. Februar 2024 und in den kommenden Sitzungen intensiv um die Vorgehensweise und die Themenbereiche beraten, da bis Ende Mai die Ergebnisse dem Bischof vorliegen müssen.

  1. Ihre Stellungnahme
  2. Dokumentation der Beratungsergebnisse
  3. Vorschlag der Namensgebung der Pfarrei und der Standort der Pfarrkirche

Wir werden sie zeitgleich immer wieder über den aktuellen Entwicklungsstand des Fusionsprozesses informieren. Ich empfehle ihnen daher unsere Homepage und die Amtsblätter der Gemeinde zu lesen.

Pfarrer Johannes Schuligen